Roboterassistierte Chirurgie

Roboterassistiertes Chirurgiesystem
Als Entwicklungspartner konnten wir das erste deutsche System für roboterassistierte, minimalinvasive Chirurgie begleiten. Maßgeschneidert auf die Bedürfnisse der Nutzer, ermöglicht das hochmoderne System präzise Schlüssellochchirurgie (sogenannte Laparoskopie) mit höchster Sicherheit für Patienten und maximalem ergonomischem Komfort für Chirurgen und OP-Teams. Dank des Einwegkonzepts dieses Systems arbeiten Chirurgen immer mit neuen, zuverlässigen Instrumenten, ohne Risiko einer Kreuzkontamination oder kostspielige Sterilisationsprozesse. Die Anwendung deutscher und europäischer Datenschutzstandards gewährleistet maximalen Schutz sensibler Daten von Kliniken und Patienten. Mit einem zertifizierten Qualitätsmanagementsystem und dem CE-Zeichen erfüllt es alle gesetzlichen und formalen Anforderungen und entspricht hohen Sicherheits- und Wirksamkeitsstandards. Die Zusammenarbeit hat mit einem innovativen deutschen Medizintechnik Start-Up im Bereich der roboterassistierten Chirurgie mit Hightech-Standorten in Jena, Ilmenau, Hannover und Altingen stattgefunden, dass sich nun aufgelöst hat. Das private Unternehmen wurde 2011 gegründet und vereinte die Expertise führender europäischer Chirurgen, deutscher Top-Manager sowie exzellenter deutscher Ingenieure und Softwareentwickler. Mit der Möglichkeit an solch einem innovativen Projekt mitarbeiten zu dürfen und unsere Expertise in der Produktentwicklung zu integrieren können wir einen großen Meilenstein in der roboterassistierte Chirurgie vorweisen.


Hauptmerkmale des Systems:
- Entwickelt und hergestellt in Deutschland
- Platzsparendes System
- 4 Roboterarme, zur Steuerung von Instrumenten und Endoscop
- Instrumente mit 8 mm Durchmesser und 7 Freiheitsgraden
- Stringentes Einwegkonzept für Instrumente und steriles Zubehör





Entwicklungsleistungen der DMTpe
- Beratungsworkshops
- Anforderungsmanagement
- Produktdefinition und Konzeptphase
- Projektkoordination
- Konstruktion, Beschaffung und Aufbau von ID-Mock-Up’s und Design Mustern
- Abstimmung des Industrial Design (ID) auf Herstellbarkeit, Teiletrennung und Bauraumanalysen
- Vorentwicklung und Umsetzung einer neuen Instrumentengeneration – unter anderem mit Scheren, Nadelhalter, Pinzette und Greifer
- Grundlagen- und Neuentwicklung für gesonderte Themenbereiche (z.B. Antriebe, Instrumente, etc.)
- Entwicklung und Industrialisierung eines eigenen Trokars für den Kunden, zur Abslösung einer bisherigen Zukauflösung
- Konzeption und Entwicklung einer Control Unit unter Berücksichtigung der ergonomischen Anforderungen
- Schnittstellenentwicklung zwischen dem Roboter und den angedockten Instrumenten mit Trokar
- Konzeption, Entwicklung und Industrialisierung einer Sterilbarriere zwischen sterilem Instrument und unsterilem Roboterarm
- Gemeinsame Entwicklung eines Endoskops


